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Where we are now

Friday, December 5th, 2008

We want to inspire each other to shape a sustainable and more suitable work environment in a changing world that we consider worth working and living in, one step at a time.

Derived from society’s and economy’s most relevant issues, we are going to develop functional strategic frameworks and touchable prototypes which will be spread by inspiring agents and through mind changing events.

Das sind sie also, Vision und Mission hinter “digital Zeitgeist”. Und das ist es auch, was Robert teils zu Recht naiv nennt. Aber es ist unserer Meinung nach noch so viel mehr als das …

Es ist die Chance Ernst zu machen! Ernst mit einer Fehlerkultur, “trial and error” ohne dass es gleich das Karriereende bedeutet. Ernst machen mit einem konstruktiven Dialog und voneinander Lernen über alle “Generationen” hinweg und jenseits der Buzzwords. Ernst machen mit unserem neuen Verständnis von Kommunikation und Kollaboration, mit einem ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz des Zusammenlebens und Arbeitens, mit “deconstruct” und “reconstruct”, mit zukunftsorientiertem Gedankenaustausch UND praktischen Testläufen der Ergebnisse.

Wir arbeiten an einem mehrwöchigen Camp mit durchlaufendem Kern von 25 jungen Teilnehmern aus ganz Europa, das so weit wie irgendmöglich obigen Prinzipien folgen wird, diese sinnvoll umsetzt, wo nötig erweitert oder verwirft. Online Begleitung, Expertentalks, neuartige Methoden der Teamarbeit, Live-Rollenspiele, Prototyp-testing, Experimentieren “on the fly” in sogenannten try-outs und Technologien am “cutting edge” begleiten die Content Streams. Das sind die “Arbeitsgruppen”, in denen nach besonderen Methoden und unter Begleitung von Experten zu Themen und besonderen Persönlichkeiten (z.B. Mönch, Dirigent, +? ) die dringenden Fragen der Zukunft angegangen werden.

Jetzt wird sich sicherlich der eine oder andere zu Recht fragen: ist ja schön und gut, aber was hat das Ganze bitte mit dem “Unternehmen der Zukunft” zu tun, was hier auf dem Blog als “Ziel” des Projekts zu finden war? Und schon sind wir wieder bei gleich zwei der Grundprinzipien, nämlich “trial and error” und “deconstruct - reconstruct”. Es hat sich einiges getan in der Zwischenzeit, in unseren Köpfen. Wir sind hier im Team einige Male durchs Feuer gegangen, haben viel Feedback aus völlig unterschiedlichen Richtung bekommen, uns selbst gewaltig unter Erfolgsdruck gesetzt usw. Das alles hatte natürlich Einfluss auf die Stoßrichtung unseres Projekts und vor allem als wir uns daran gemacht haben, es mal “praktisch durch zu denken”, gab es einige Änderungen.

Dennoch ist der “Unternehmensaspekt” auch im Camp nach wie vor von zentraler Bedeutung, da wir unternehmerische Strukturen (genauer die hier organisierten Individuen) als Quelle der Wertschöpfungskette sehen, was ein großes Anpassungs- und Veränderungspotential Richtung Zukunft birgt. Daher werden sich die Ergebnisse des Camps, seien es Konzeptionen, Prototypen, Methoden oder Showcases, letzten Endes immer in ihrer Anwendbarkeit in der bestehenden Arbeitswelt beweisen müssen, um nicht nur als hohle Behauptungen zu enden.