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erste Schritte in die Präsentation

Wednesday, December 10th, 2008

Heute in einer Woche ist es soweit: wir werden am 17.12. unsere Idee bei der DTAG in Bonn präsentieren und nach Tagen der Einzel- und Gruppenarbeit wird jetzt zusammengeführt. Wir sitzen im Moment viel zusammen und präsentieren uns gegenseitig die gemachten Schritte, was in etwa so aussieht:

Besonders anstrengend, spannend, nervend und “befruchtend” zugleich ist daran jetzt, dass an den Schnittstellen der einzelnen “Arbeitsergebnisse” Reibung und Spannung ist. Was soll rein, was MUSS rein, wo passts nicht mehr und warum? Mapping der Präsentation, Use-Cases, Features der Onlineplattform, Prototype-Formate, Formen der Teamzusammenarbeit, Experteninput, Ablaufplan, Organisation Camp usw. sind nur einige der Punkte, die jetzt alle unter den selben Hut sollen … und kommen ;-)

Viel Diskussion, aber heute war der erste Tag, an dem ich am Ende des Tunnels eine runde Präsentation sehen kann und ich freu mich darauf!

Where we are now

Friday, December 5th, 2008

We want to inspire each other to shape a sustainable and more suitable work environment in a changing world that we consider worth working and living in, one step at a time.

Derived from society’s and economy’s most relevant issues, we are going to develop functional strategic frameworks and touchable prototypes which will be spread by inspiring agents and through mind changing events.

Das sind sie also, Vision und Mission hinter “digital Zeitgeist”. Und das ist es auch, was Robert teils zu Recht naiv nennt. Aber es ist unserer Meinung nach noch so viel mehr als das …

Es ist die Chance Ernst zu machen! Ernst mit einer Fehlerkultur, “trial and error” ohne dass es gleich das Karriereende bedeutet. Ernst machen mit einem konstruktiven Dialog und voneinander Lernen über alle “Generationen” hinweg und jenseits der Buzzwords. Ernst machen mit unserem neuen Verständnis von Kommunikation und Kollaboration, mit einem ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz des Zusammenlebens und Arbeitens, mit “deconstruct” und “reconstruct”, mit zukunftsorientiertem Gedankenaustausch UND praktischen Testläufen der Ergebnisse.

Wir arbeiten an einem mehrwöchigen Camp mit durchlaufendem Kern von 25 jungen Teilnehmern aus ganz Europa, das so weit wie irgendmöglich obigen Prinzipien folgen wird, diese sinnvoll umsetzt, wo nötig erweitert oder verwirft. Online Begleitung, Expertentalks, neuartige Methoden der Teamarbeit, Live-Rollenspiele, Prototyp-testing, Experimentieren “on the fly” in sogenannten try-outs und Technologien am “cutting edge” begleiten die Content Streams. Das sind die “Arbeitsgruppen”, in denen nach besonderen Methoden und unter Begleitung von Experten zu Themen und besonderen Persönlichkeiten (z.B. Mönch, Dirigent, +? ) die dringenden Fragen der Zukunft angegangen werden.

Jetzt wird sich sicherlich der eine oder andere zu Recht fragen: ist ja schön und gut, aber was hat das Ganze bitte mit dem “Unternehmen der Zukunft” zu tun, was hier auf dem Blog als “Ziel” des Projekts zu finden war? Und schon sind wir wieder bei gleich zwei der Grundprinzipien, nämlich “trial and error” und “deconstruct - reconstruct”. Es hat sich einiges getan in der Zwischenzeit, in unseren Köpfen. Wir sind hier im Team einige Male durchs Feuer gegangen, haben viel Feedback aus völlig unterschiedlichen Richtung bekommen, uns selbst gewaltig unter Erfolgsdruck gesetzt usw. Das alles hatte natürlich Einfluss auf die Stoßrichtung unseres Projekts und vor allem als wir uns daran gemacht haben, es mal “praktisch durch zu denken”, gab es einige Änderungen.

Dennoch ist der “Unternehmensaspekt” auch im Camp nach wie vor von zentraler Bedeutung, da wir unternehmerische Strukturen (genauer die hier organisierten Individuen) als Quelle der Wertschöpfungskette sehen, was ein großes Anpassungs- und Veränderungspotential Richtung Zukunft birgt. Daher werden sich die Ergebnisse des Camps, seien es Konzeptionen, Prototypen, Methoden oder Showcases, letzten Endes immer in ihrer Anwendbarkeit in der bestehenden Arbeitswelt beweisen müssen, um nicht nur als hohle Behauptungen zu enden.

Präsentation: Konzept “cell of change”

Monday, December 1st, 2008

Heute war und ist (00:46 Uhr) Endspurt angesagt. Wir haben Hektotonnen von Flipchartpapier und einige hundert Moderationskarten gesichtet, die wir im Laufe der hinter uns liegenden drei Wochen produziert haben und sitzen in den finalen Zügen unserer Konzeptpräsentation. Das sieht die ganze Zeit in etwa so aus:

Wenig spannend, aber es ist toll zu sehen, wenn sich die einzeln diskutierten Teilbereiche zusammenfügen und der Kern des Ganzen, das wir inzwischen “cell of change” getauft haben, greifbar wird.

Wenn das Ganze fertig ist, werden wirs natürlich hier zur Diskussion stellen und freuen uns auf euer ehrliches Feedback.

zweiter Tag - erster Post

Tuesday, November 11th, 2008

Jetzt ist es soweit, unser frisch gebackener Blog bekommt seinen ersten Beitrag verpasst und ich habe die Ehre, dies zu tun. Der Rest ist gerade auf dem Weg zum Futter holen, da wir uns gleich noch “zur Inspiration” ;-) diesen Handball-wir-sind-Weltmeister-Film anschauen wollen.

Ihr merkt schon, “high hopes” hier gerade, wir stehen noch ganz am Anfang und die Motivation ist riesig, wobei wir ehrlich gesagt gestern auch schon unseren ersten ausgewachsenen Teamclash erfolgreich hinter uns gebracht haben.

Neben tollem Input

hat uns heute der Agenturchef hier folgende “Weisheit” mit auf den Weg gegeben:

Nichts ist schwerer zu händeln als die Freiheit! Die haben wir uns gewünscht und jetzt haben wir sie an der Backe! Das mag jetzt sicher nach Luxusproblem klingen, aber jeder der schon einmal in neuer Teamkonstellation ohne konkrete Zielvorgabe gearbeitet hat, wird wissen was ich meine.

Ein erster Schritt zur sinnvollen Nutzung dieser Freiheiten, diesem “alles geht - nichts muss”, war heute eine Brainstorming-Runde die uns riesen Spaß gemacht und auch erste Aha-Erlebnisse zu Tage gefördert hat. Das erste Ergebnis sieht momentan so aus und hängt mir direkt gegenüber: